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Für
ein besseres Leben und eine neue soziale Idee!
Sozialkahlschlag
stoppen - Kürzungspaket verhindern
Die schwarz-gelbe Bundesregierung spaltet mit ihren Kürzungen die
Gesellschaft. Sie macht Reiche reicher und Arme ärmer. Sie kürzt bei
denen, die immer weniger haben.
Mit der verkappten Kopfpauschale verschärft die schwarz-gelbe Koalition
die einseitigen Belastungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im
Gesundheitssystem. Sie hält an der Rente ab 67 fest und damit an
versteckten Rentenkürzungen. Mit dem Kürzungspaket streichen Union u.
FDP den Heizkostenzuschuss zum Wohngeld, das Elterngeld für
Hartz-IV-Beziehende, den sogenannten Gewöhnungszuschlag beim Übergang
von ALG I zu ALG II und den Zuschuss zur Rentenversicherung. Damit
gehen die Kürzungen der Bundesregierung vor allem zu Lasten von
Hartz-IV-Empfängerinnen und -empfängern sowie jungen Familien. So
verliert z. B. eine arbeitslose, alleinerziehende Mutter 300 Euro im
Monat.
Die Verursacher und Profiteure der Krise werden dagegen nicht zur Kasse
gebeten. Die Haushaltslöcher, die durch die Milliardengeschenke an
Banken und Hoteliers entstanden sind, sollen nun von denen gestopft
werden, die mit Lohneinbußen oder Jobverlust am stärksten unter der
Krise zu leiden hatten oder haben. Gespart werden soll bei denen, die
ohnehin schon zu wenig haben. So wird die Spaltung der Gesellschaft
weiter vorangetrieben.
Durch die falsche Steuerpolitik der Bundesregierung wird die
Einnahmesituation auch in den Ländern und Kommunen immer schwieriger.
Dadurch wird der Druck, auch dort mit sozialen Kürzungen zu reagieren,
immer höher. Schon jetzt wissen viele Städte und Gemeinden - auch in
Bayern - nicht mehr, wie sie all ihre Aufgaben finanzieren sollen. Sie
werden viele Leistungen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind,
einfach wegkürzen. Sehenden Auges bringt schwarz-gelb die Kommunen
einmal mehr in Bedrängnis - und Seehofer und Co. verschärfen noch die
Situation in Bayern. Scheinbar sind ihnen selbst ihre
CSU-Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte, Stadt- und Gemeinderäte
"wurscht"!
DIE LINKE steht für
eine echte Sozialpolitik und eine
gerechte Steuerpolitik. Sie setzt sich für eine solidarische
Gesellschaft ein, damit es wieder gerecht zugeht. Das Kürzungspaket der
schwarz-gelben Bundesregierung und die Ausgabenkürzungen in den
Ländern, Städten und Gemeinden müssen gestoppt werden. Die
Einnahmesituation von Bund, Ländern und Gemeinden muss deutlich
verbessert werden.
DIE
LINKE fordert :
- Direkte Steuern für Reiche: Anhebung des
Spitzensteuersatzes und eine Millionärssteuer.
- Eine wirkliche Bankenabgabe: Die Verursacher
der Krise müssen zahlen!
- Eine internationale Finanztransaktionssteuer.
Das Casino der Finanzjongleure und Banken muss geschlossen werden.
- Eine solidarische Bürgerversicherung
- Die Wiederherstellung der paritätischen
Finanzierung des Gesundheitssystems
- die sofortige Rücknahme der Rente ab 67!
- Hartz IV muss weg! Wir brauchen stattdessen
eine
bedarfsdeckende und sanktionsfreie Mindestsicherung. Das Elterngeld
darf nicht angerechnet werden.
- Ein gesetzlicher Mindestlohn muss eingeführt
werden. Schluss mit Armutslöhnen, Lohndumping und Zwangssystemen!
DIE LINKE. Bayern
- ruft
auf zu breiten Protesten gegen die sozialen Kürzungsvorhaben der
Bundes- und Landesregierung.
- hat Alternativen zu dieser unsozialen Politik
und wird für deren Durchsetzung kämpfen.
- will gemeinsam mit sozialen Bewegungen, den
Gewerkschaften, den Sozialverbänden und anderen sozialen Kräften diesen
Sozialkahlschlag stoppen.
- ruft auf zu den Protesten der Gewerkschaften
und sozialen Bewegungen und bringt sich aktiv ein.
DIE LINKE. Bayern unterstützt
- die lokalen Veranstaltungen, Demonstrationen
und Aktionen gegen die sozialen Missstände und die Kürzungspakete in
Bund, Länder und Kommunen
- die Aktionswochen der Gewerkschaften vom 23.
Okt. bis zum 13. Nov.
- die Großdemonstration der Gewerkschaften und
sozialen Bündnisse in Nürnberg am 13. Nov. 2010
Für
ein besseres Leben und eine neue soziale Idee!
Wir stehen für die soziale Alternative im Parlament und auf der Straße!
DIE LINKE. Bayern
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